Was gibts Neues in Tiefenseebach?

Bereits seit vielen Jahren gibt es in Tiefenseebach die löbliche Einrichtung eines Gemeinderads. Dieses den Bürgern und Besuchern kostenlos zur Verfügung gestellte Fahrrad, mit dem man die liebliche Umgebung Tiefenseebachs erkunden konnte, wurde leider zuletzt bei einer Trunkenheitsfahrt im Tiefensee versenkt, von wo es aufgrund der bekannt großen Tiefe des Sees nicht mehr aufzubringen ist. Das Hotel Wurzenmühle, die Erdmöbelfabrik Todtenbier und die Kurklinik haben gemeinsam eine Lösung gefunden, indem sie ein unsinkbares Holzfahrrad, welches zudem durch einen in den Rahmen eingebauten GPS-Sender leicht zu orten ist in Auftrag gegeben haben. Bgm. Karl Heinrich bedankt sich im Namen der Gemeinde bei den Spendern, sowie beim Fahrradschreiner Andreas K. aus Heiligenstadt.

Zu einem Vorfall, der sich am Mittwochfrüh, 01.45 Uhr, in der Hauptstraße, kurz vor der Wurzenmühle ereignet hatte, sucht das Ordnungsamt Tiefenseebach die Fahrerin eines VW Käfers mit Forchheimer Kennzeichen. Die unbekannte junge Frau fuhr eine 19jährige nach Hause, nachdem diese in der Kellergasse von einem Fahrer eines roten Kleinstwagens mit Nürnberger Kennzeichen belästigt worden war.

Skandal in Tiefenseebach. In der Nacht zum 24.08.2011 wurden drei rote Bobby-Cars im Tiefenseebacher Parkhaus angezündet und brannten vollständig aus. Der Ortskern wurde vorübergehend wegen des Brandes evakuiert. 8 Menschen mussten das Parkhaus verlassen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Feuer richtete im Parkhaus nur geringen Schaden an, verletzt wurde niemand. Brandursache war nach ersten Erkenntnissen Brandstiftung.

Wie der Gemeindebibliothekar eben mitgeteilt hat, bleibt die Gemeindebibliothek am 4. April wegen einer Fortbildungsmaßnahme geschlossen.

Übrigens befindet sich die Bibliothek seit kurzem im Besitz eines besonderen Schmankerls: Dank einer großherzigen Spende von Dr. Zöllerlein kann die komplette, originale "Enzyklopädia Brittanica" in der sehr seltenen deutschen Übersetzung von Moritz Hufeisen (Goldesel-Verlag, 1912) ausgeliehen werden. Trotz der mittlerweile etwas betagten Informationen ein Lesevergnügen erster Güte!

v. Dietrichstein, Verwaltungsleiter

Neu in diesem Jahr: Der beliebte Beatabend für unsere Jugend und Junggebliebenen findet jeden 1. Samstag im Monat ab 20 Uhr im "Haus der Bäuerin" statt. Es spielt die Nachwuchs-Coverband unserer Gemeindlichen Musikschule "Agents of Gomorrha". (Siehe Bild oben)

Jeden 2. Samstag im Monat ist Bauernmarkt vor dem Rathaus.

Am 09. März : Traditionelles "Zammwaang"  im Ratskeller

 

Auch dieses Jahr begeht die Tiefenseebacher Jugend das traditionelle „Herbeifeuern des neuen Jahres“. Früher als „Popanzfeuerwerk für das träuende Jahr“ tituliert, müssen heutzutage Angliszismen herhalten. Wie auch immer: Ob „Popanzfeuerwerk für das träuende Jahr“ oder „After-Work Sylvesterparty“ – das Resultat ist das selbe.

Die Jugend Tiefenseebachs trifft sich zum Sylvesterabend auf ein Glas heißen (alkoholfreien) Glühweines im „Hause der Bäuerin“. Streng den alten Gebräuchen folgend entzünden sie zu später Stunde des letzten Tages des Jahres ein Feuerwerk der besonderen Art. Mag es an der abgeschiedenen Lage des Ortes liegen, den rauen Sitten des fränkischen Oberlandes oder an den altertümlichen Riten, welche den Gruß zum neuen Jahre vorschreiben: Die Art und Weiße des Abfeuerns des Feuerwerkes ist immer die selbe und nur den Eingeweihten gestattet. Nach alter Sitte her wird das Zeremoniell vom Großvater auf den Vater, und von diesem auf den Sohn übergeben. Anzumerken ist, dass dieses Ritual unter strengster Geschlechtertrennung von statten geht.
Auf ein gesundes neues Jahr,
Julius Todtenbier, Kulturreferent 

 

 
In letzter Zeit häufen sich die Anfragen besorgter Bürger der Gemeinde, bezüglich eines Phänomenes, dass sich vor allem in sommerlichen Vollmondnächten am nördlichen Uferrande des Mühlsees ereignet haben soll.
 
So wurde unter anderem von einem nächtlichen Angler berichtet, er habe zu nachtschlafender Zeit, just, als er seine Angel zum Zackenbraschenfischen ausgeworfen habe, ein „obskures“ Tier im Wasser eine Art „Tanz“ aufführen sehen.
Die Rede war von einem pelzigen, ansonsten nicht weiter beschriebenen Wesen, dass sich bei Erreichen des Vollmondes aus dem Wasser erhob und „eine Art Tanz“ vollführte.
Ein weiterer Augenzeuge der nächtlichen Erscheinung fügte seinem Bericht ein Photo bei, dass er unserer Redaktion freundlicherweise zur Verfügung stellte.
 
Bereits aus einem Bericht der „Brüder des anbetungswürdigen St. Padderik“ aus dem Jahre 1798 entnehmen wir, dass ein „gar grauslig anzusehendes, teuflisch Ungetüm“ zu nächtlicher Zeit sein Unwesen im Mühlsee getrieben haben soll.
 
Ältere Bürger erinnern sich noch der alten Legende, dass ein behaartes Wesen, genannt „Der pelzig Sompf-Woorm“ bis Anfang des 19.ten Jahrhunderts in lauen Sommernächten aus den unergründlichen Tiefen des Sees emporgestiegen sei, mit seinem extatischen Tanze die örtlichen Jungfern in seinen Bann und letztendlich in den See gezogen haben soll.
 
Ein von Bürgermeister Karl Heinrich zu Rate gezogenes Wissenschaftlerteam der Universität Tübingen unter der Leitung des schottischen Tiefseepaläontologen Prof. Dr. Jim Mac stellte vorab erst einmal die Möglichkeit prähistorischen Lebens im Mühlsee in Aussicht.
 
Aufgrund der für fränkische Seen außergewöhnlichen Tiefe (Vulkanschlot, Anmerkung der Redaktion), der dadurch extremen Kälte im untersten Schlammbodenbereich und der von schädlichen Umwelteinflüssen weitgehend abgeschotteten Lage Tiefenseebachs sei es durchaus möglich, dass sich in diesem Bereich Leben erhalten haben könne, dass bis heute zwar wissenschaftlich bewiesen, aber für ausgestorben galt.
 
Bis zur endgültigen Aufklärung des Phänomenes des mit naturwissenschaftlichen Namen „Haariger Dümpelwurm“ bezeichneten Wesens erteilte Bürgermeister Karl Heinrich in Übereinstimmung eines Mehrheitsantrages des Gemeinderates von 3:1 Stimmen ein einstweiliges Badeverbot für den ohnehin schwer zugänglichen nördlichen Ufersaum des Mühlsees.
 

Kurt Kraus Orchester

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters liegt in Interpretationen unbekannter Werke. Mit Aufnahmen von Kompositionen von Jack Jacob, Roberto Meissel,  Reinhold Glasser,  Monique-Clair Hohner  hat sich das Orchester über Jahrzehnte einen Namen gemacht.

Nach einer ersten Einspielung aller Sinfonien von Monique-Clair Hohner wird das Orchester im September 2010 eine neue Gesamtaufnahme aller Sinfonien in den Urfassungen auf den Markt bringen und am 26. September 2010 ein Konzert im "Haus der Bäuerin" in Tiefenseebach geben.

Beginn um 20:00 Uhr. Tickets gibt ab sofort  im Tourismusbüro und im Rathaus Tiefenseebach..  

Im Frühjahr zeigt sich in Tiefenseebach das einzigartige Brunftritual der männlichen Fränkischen Zackenbrassen. Zwei bis drei Tage lang ist der Tiefensee ein Mekka für die Freunde dieses schmackhaften Fisches - kann er doch in dieser Zeit ganz einfach mit dem Kescher aus der Luft gefangen werden, manchmal sogar vom Ufer aus. Dann säumen zahlreiche Grillfeuer den sonst so beschaulichen Tiefensee, und eine Strandparty jagt die andere. Auch dieses Jahr appelliert die Verwaltung an die Fischfreunde, Müll zu vermeiden, die Grillplätze sauber zu verlassen und ungebührliche Belästigungen zu vermeiden. Insbesondere Nacktbaden ist nicht gestattet! Der Beginn des "Fischhupfn" wird wie immer im Gemeindeblatt bekanntgegeben, Fangerlaubnisscheine, eine Karte Mit Grillplätzen und Säcke mit preisgünstiger, lokal hergestellter Grillkohle sind auf der Gemeindeverwaltung erhältlich.

v. Dietrichstein,
Gemeindeverwaltung

 

Der Großwildjäger Björn Wohlmöthhöll aus Norwegen wird fünf Tage im Hotel Wurzenmühle in Tiefenseebach residieren. Die Bürger Tiefenseebachs sind stolz, daß diese prominente Persönlichkeit der Waidmanns-Kunst zur Zeit in unserer Gemeinde wohnt.

Björn Wohlmöthhöll wird am Sonntag den 25. Oktober einen Lichtbildervortrag über seinen Aufenthalt in Patagonien halten. Alle Bürger Tiefenseebachs sind herzlichst dazu eingeladen. Beginn der Veranstaltung um 20:00 Uhr im Haus der Bäuerin. In der Pause werden Wildspezialitäten aus der Fränkischen Schweiz und Bier aus Norwegen gereicht. Anschließende Autogrammstunde und Fotosession mit Björn.